BYE, BYE … Barcelona

•August 28, 2008 • Leave a Comment

Dieser Blog endet hier! Vielen Dank an unsere Familien, Freunde und Unbekannte für Euer Interesse und die treue Begleitung durch unser Jahr in Barcelona. Wir sehen uns wieder!!!

This blog ceases to continue! Many thanks to our families, friends and strangers for your interest and constant company throughout the year in Barcelona. We’ll see each other again!!!

Este blog termina aquí! Muchas gracias a nuestras familias, amigos y desconocidos por vuestro interés y acompañamiento constante durante todo el año en Barcelona. Nos volveremos a ver!!!

Saludos, EVA y THÉRÈSE

Ende des 3. Trimesters

•June 23, 2008 • 2 Comments

Hallihallo,

die letzten Einträge handeln mehr oder weniger nur von unseren unzähligen Reisen, aus diesem Grund einmal ein kleines Update was im Moment in Barcelona geschieht.

In der vorletzten Woche haben die Vorlesungen ihr Ende gefunden und die Prüfungswochen begonnen. Thérèse und ich schreiben 2 Examen. Das eine war schon letzte Woche in „Comunicación & Política“. Wie wir im Verlauf der Vorlesungswoche von einigen Mitstudenten erfahren hatten, ist dieser Kurs einer der schwierigsten überhaupt in dem Studienprogramm der Politikstudenten an der Uni. Hätten wir das nur vorher gewusst, das gesamte dritte Trimester haben wir uns ziemlich damit rumgequält und auch das Examen war sehr schwierig. Hoffen wir auf das Beste!

Diese Woche steht nun noch das andere Examen an, im Europarecht. Da wir zu diesem Thema schon eine Vorlesung in Magdeburg besucht haben, wird es hoffentlich nicht so schwer sein dieses zu bestehen. Nach diesem Examen ist dann das dritte Trimester und somit auch unsere Studien an der Universitat Pompeu Fabra abgeschlossen. Abschließend betrachtet kann man feststellen, dass diese Uni wirklich wunderschön ist im Vergleich zu Magdeburg mit einer super Ausstattung und auch das Lehrpersonal ist sehr qualifiziert. Wir können uns sehr glücklich schätzen ein Jahr dort gewesen zu sein.

Seit einer Woche hat uns nun auch das gute Wetter erreicht und es herrschen jeden Tag strahlender Sonnenschein und höchstsommerliche Temperaturen. Somit haben wir es uns nicht nehmen lassen, an den Strand zugehen, uns in der Sonne zu entspannen und kurz ins Meer zu hüpfen um sich eine Erfrischung zu verschaffen.

Morgen ist St. Joans Day und die Nacht davor (die längste Nacht des Jahres) wird ordentlich gefeiert mit Lagerfeuer und unglaublich vielen Feuerwerken und Knallkörpern, besonders beliebt: der Strand, an dem sich diese Nacht wahrscheinlich Tausende von Menschen tummeln werden.

Somit wünsche ich alle eine schöne längste Nacht des Jahres!

Bienvenue a Paris!

•June 20, 2008 • Leave a Comment

3 Tage in Paris – vom 7. bis zum 9. Juni trafen wir uns in der Mitte… 1 1/2 Flugstunden südlich von Dublin und 1 1/2 Flugstunden nördlich von Barcelona.

3 días en París – del 7 hasta el 9 de junio nos encontramos en la mitad… 1 1/2 horas de vuelo al sur de Dublín y 1 1/2 horas de vuelo al norte de Barcelona.

  

Am Samstag kamen wir bereits am Vormittag in Paris an und starteten die lange Besichtigungstour des Tages beim Kongresszentrum im Nordwesten der Stadt. Es ging immer in Richtung Zentrum, vorbei am Arc de Triomphe, entlang der Champs d’Elysée, vorbei am Obelisken von Luxor, durch den Park Les Tuileries, zum Louvre, entlang an der Seine bis zur Insel von Notre Dame… Am Abend fuhren wir dann ins nördlich gelegene Stadtviertel Montmartre, wo wir die Nacht verbrachten.

El sábado ya llegamos por la manana a París y comenzamos nuestro paseo muy largo de este día cerca del centro de congreso en el noroeste de la ciudad. Siempre siguiendo la dirección al centro, pasábamos por el Arc de Triomphe, a lo largo de Champs d’Elysée pasando por el obelisco de Luxor llegábamos al parque Les Tuileries y al Louvre. Más tarde paseábamos a lo largo del Seine hasta la isla de Notre Dame… Por la noche fuimos a Montmartre, un barrio situado en el norte de la ciudad, donde quedábamos por la noche.

  

           

     

Den Sonntag verbrachten wir dann bei fantastischem Wetter in Montmartre. Wir aßen Crêps, verweilen bei den Straßenkünstlern – Malern, Musikern, Artisten, etc. – für die das Viertel berühmt ist, stiegen hiauf zur Sacré Coeur und genossen die Aussicht über die Stadt. Am Nachmittag stiegen wir hinab und schlenderten über einen riesigen Trödelmarkt, kamen an der Moulin Rouge vorbei, kauften Zuckerwatter und gingen am Abend im Viertel französische Croques essen.

El domingo, acompanado por un tiempo fantástico, pasamos en Montmartre. Comíamos crêps, nos quedábamos con los artistas del barrio – pintores, músicos, acróbatas, etc. – que son famosos para Montmartre, subíamos hasta Sacré Coeur y disfrutábamos de la vista de la ciudad. Por la tarde bajamos y deambulamos por un mercadillo. Pasando por el Moulin Rouge comprábamos algodón de azúcar y por la noche fuimos a cenar croques por el barrio.

      

     

  

     

Am Montag mussten wir dann noch vor unserer Abreise unbedingt zum Wahrzeichen der Stadt, dem Tour Eiffel. Wir verbrachten einige wunderschöne Stunden über den Dächern der Stadt und flogen am Abend wieder gen Norden und Süden. Ein Wochenende… einfach ‘magnifique’!

El lunes, antes de volver, fuimos al monumento característico de la ciudad, la Torre Eiffel – una visita imprescindible. Allí pasábamos unas horas maravillosas encima de los techos de la ciudad y volvímos por la noche hacia el norte y el sur. Un fin de semana… ‘magnifique’!

  

     

     

           

     

Blogstates

•June 16, 2008 • Leave a Comment

Hallo ihr Lieben! Wir haben etwas zu feiern… Dieser Blog existiert nun seit genau 9 Monaten und die internen Blogstatistiken haben uns verraten, dass wir vor wenigen Tagen die magische Zahl von 5.000 Besichtungen unserer Seite überschritten haben…

Hola a todos! Hay que celebrar… Este blog cumple 9 meses hoy y las estadísticas internas nos han mostrado hace algunos dias que ya hemos pasado el número mágico de 5.000 vistazos…

… und das sind die Zahlen bis heute:

… y éstos son los números hasta hoy:

Total views: 5.082

Busiest day: 152 views – Wednesday, September 19, 2007

Posts: 47

Comments: 77

Categories: 9

VIELEN DANK AN ALLE VON EUCH, DIE UNS TREU BEGLEITEN!!! BALD KOMMEN WIEDER NEWS!

MUCHAS GRACIAS A TODOS QUE NOS ACOMPA~NAN!!! PRONTO HABRÁ NOVEDADES!

Éire – Ireland – Irland – Irlanda

•May 23, 2008 • 2 Comments

Am Dienstag, den 13. Mai flog ich nach Dublin um Marcos zu besuchen sowie Anne und Jörg zu treffen. Dienstag der 13. ist in Spanien gleich zu setzen mit unserem berüchtigten Freitag den 13. – aber letztendlich bin ich mit fast 1 1/2 Stunden Verspätung gut in der Nacht in Dublin gelandet.

El martes, el 13. de Mayo, me fui a Dublín para visitar a Marcos y para encontrarme con Anne y Jörg. Aunque era un Martes 13. – finalmente llegué bien con retraso de 1 1/2 h a Dublin por la noche.

Am nächsten Tag machten Marcos und ich einen ersten Abstecher mit dem DART (Regionalzug) nach Howth – eine Kleinstadt zirka 20min. nördlich von Dublin auf einer grünen Halbinsel gelegen. Wir waren am Meer spazieren, haben kleine Höhlen und Robben im Wasser entdeckt… Ein Pfad führte uns über die ganze Halbinsel an den Klippen entlang. Die Sonne schien, der Himmel war klar und die Aussicht war unglaublich schön. Nachdem wir einige Stunden dem Weg gefolgt waren und von Zeit zu Zeit rasteten um die Aussicht zu genießen, gelangten wir zum einem Irish Pub und aßen Fish&Chips. Mit dem letzen Zug am Abend fuhren wir zurück und tranken das erste Guinness dieser Reise in der Dubliner Innenstadt.

El día siguiente fuimos con Marcos de primera excursión con el DART (tren regional) a Howth – una pequena ciudad situada aproximadamente 20min. en el norte de Dublín en una península verde. Paseabamos al lado del mar y descubriamos cuevas y focas en el agua… Un camino nos guió por la península a lo largo de las rocas. Hacía sol, el cielo era claro y la vista increíblemente bonita. Después de seguir por el camino algunas horas mientras descansar de vez en cuando para disfrutar la vista, llegabamos a un Irish Pub y comíamos Fish&Chips. Con el último tren por la noche volvimos a Dublín y tomabamos la primera Guinness de este viaje.

Am Donnerstag verbrachten wir den Nachmittag im Phoenix Park, dem angeblich größten Park Europas, der im westlichen Teil Dublins gelegen ist. Der Park ist wirklich sehr weiträumig angelegt, ist saftig grün und beheimatet freilebendes Wild. Am Abend stießen dann Anne und Jörg zu uns, die zur Zeit noch in Wolverhampton (England) wohnen. Wir gingen zusammen essen und hatten einen unterhaltsamen Abend in dem altehrwürdigen Irish Pub, der Temple Bar.

El jueves pasamos la tarde en Phoenix Park, supuestamente lo más grande de Europa, que está ubicado en el oeste de Dublín. El parque es muy espacioso y verde con venado libre domiciliado. Por la noche llegaron Anne y Jörg a Dublín que actualmente viven en Wolverhampton (Inglaterra). Fuimos juntos a comer y pasabamos la noche hablando en el Irish Pub más antiguo de la ciudad, Temple Bar. 

Am darauffolgenden Tag machten sich Anne, Jörg und ich auf Erkundungstour durch die Stadt, währenddessen Marcos am Freitag arbeiten musste. Das Zentrum von Dublin ist nicht wirklich groß, sodass man in zirka 20min. zu Fuß einmal die Innenstadt durchkreuzt hat. Dennoch hat die Stadt viel zu bieten, insbesondere viele Kirchen, wunderschöne Parks, die Altstadt, das Trinity College, die Guinness Brauerei, einen Aussichtsturm, der Fluß Liffey, gemütliche Einkaufsstraßen und ein Vergnügungsviertel mit Namen Temple Bar. Anne hatte sich zum Guide bereit erklärt und führte uns kreuz und quer mit dem Stadtplan in der Hand, immer kurzfristig entschlossen, einen neuen Punkt der Stadt anzusteuern. Am Abend trafen wir uns dann mit Marcos und den zwei französischen Mitbewohnerinnen von Anne und Jörg aus England, die auch zufällig Dublin an diesem Wochenende einen Besuch abstatteten, und waren zusammen essen und tanzen.

El día siguiente fuimos con Anne y Jörg a descubrir la ciudad, mientras Marcos se quedaba en casa trabajando. El centro de Dublín no es tan grande, así que se puede pasar por ello en aproximadamente 20min. andando. Pero, sin embargo, la ciudad tiene mucho que ofrecer, especialmente muchas iglesia, parques bonitos, la ciudad antigua, el Trinity College, la fábrica de cerveza de Guinness, un mirador, el rio Liffey, calles comerciales y un barrio de diversiones nombrado Temple Bar. Anne hacía la guia y nos guiaba con el mapa a diestro y siniestro espontáneamente de un a otro sitio. Por la noche nos encontramos con Marcos y con dos francesas, las companeras de piso de Anne y Jörg, que por casualidad también se fueron a visitar Dublín este fin de semana. Fuimos a comer y después a bailar.

Am Samstag machten sich Anne und Jörg auf den Weg nach Howth, die wunderschöne kleine Halbinsel, der Marcos und ich bereits einige Tage zuvor einen Besuch abgestattet hatten, währenddessen wir in Dublins Innenstadt shoppen waren. Am Nachmittag trafen wir uns dann zum Kaffeetrinken und verabschiedeten uns, da die beiden Engländer leider schon wieder die Heimreise antreten mussten. Am Abend waren Marcos und ich dann im Kino und haben später in der Nacht eine irische Kombo auf der Straße getroffen, die mit Dudelsäcken und Gitarre irische Musik zum Besten gaben. Der erste Versuch irische Folklore zu tanzen, ist uns, so glaube ich, gar nicht so schlecht gelungen…

El sábado por la manana Anne y Jörg se fueron a Howth, a la península bonita, que Marcos y yo ya habíamos visitado algunos días antes, mientras nosotros nos fuimos de compras en el centro de Dublín. Por la tarde quedamos para tomar un café y para despedirnos, ya que los dos ingléses desafortunadamente ya tenían que emprender el viaje de regreso. Por la noche Marcos y yo nos fuimos al cine y más tarde encontramos un grupo de músicos en la calle tocando folclore irlandés con gaitas y guitarra. Considerando que fue nuestro primer experimento bailarlo, salió bastante bien…

Am darauffolgenden Tag machten wir uns früh auf den Weg zum Flughafen um dort unseren Mietwagen abzuholen. Uns erwartete ein kleiner, roter Nizzan Micra. Und das ist die Route, die wir uns für die folgenden zwei Tage vorgenommen hatten. Dabei sollte man beachten, dass Irland in etwa die Größe des Freistaates Bayern besitzt! ;-)

El día siguiente salimos temprano de casa y fuimos al aeropuerto para recoger el coche de alquiler allí. Nos esperaba un pequeno Nizzan Micra en rojo. Y aqui viene la ruta que habíamos planificado para los dos días seguientes, considerando que Irlanda tiene más o menos el mismo tamano como Baviera! ;-)

Es ging also am Sonntag zunächst von Dublin zur Westküste, in die drittgrößte Stadt Irlands, nach Galway. Dort angekommen liefen wir durch die schöne, kleine Altstadt, aßen wieder einmal Fish&Chips und machten einen langen Spaziergang an der Küste entlang, wobei wir die unerwartete Bekanntschaft eines neuen Gefährten machten…

Entonces el domingo, en un principio, nos fuimos desde Dublín hasta la costa del oeste, a Galway, la tercera ciudad más grande de Irlanda. Una vez allí, paseabamos por la parte antigua de la ciudad, comíamos otra vez Fish&Chips y dabamos un paseo a lo largo de la costa, donde hicimos una amistad inesperada con un nuevo companero…

Am späten Nachmittag ging es dann weiter gen Süden zu den berühmten Klippen von Moher (Cliffs of Moher). Die Gegend ist wunderschön naturbelassen und versprüht einen mystischen Hauch von vergangenen Jahrhunderten. In der Nacht suchten wir uns eine Unterkunft weiter südlich in Ennis, einer Kleinstadt am größten Fluss Irlands, dem Shannon, gelegen.

Por la tarde seguimos nuestro camino hacia el sur a las rocas de Moher (Cliffs of Moher). Esta zona es muy bonita, virgen y pulveriza un matiz místico de los siglos pasados. Por la noche nos alojamos en Ennis, una ciudad pequena al lado del río más grande de Irlanda, el Shannon. 

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Limerick, einer kleineren Stadt an der Westküste. Wir haben dort allerdings nur einen kleinen Zwischenstopp gemacht, am Flussufer gepicknickt und sind dann weiter an die Südspitze der Insel gefahren, nach Cork, der zweitgrößten Stadt des Landes.

La próxima manana nos fuimos a Limerick, una ciudad pequena en la costa del oeste. Allí  sólo hicimos parada y un picnic al lado del río y seguimos el viaje hacia la punta del sur de la isla, a Cork, la ciudad segunda más grande del país.

In der Nacht bei Vollmond kehrten wir zurück nach Howth, der Kleinstadt nördlich von Dublin, parkten auf den Klippen am Meer und sahen gegen Morgen den Sonnenaufgang. Es war eine wunderschöne Reise, voller neuer Eindrücke und Erlebnisse. Wir stellten fest, dass der Linksverkehr gar nicht so übel ist, wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat. Dennoch ist es für den Fall der Fälle besser zu zweit diese Erfahrung zu machen, da man ja doch schnell dazu neigt wieder in seine Gewohnheiten zurückzufallen.

Por la noche con la luna llena volvimos a Howth, la cuidad pequena en el norte de Dublín, aparcabamos el coche encima de las rocas al lado del mar y víamos el amanecer por la manana. El viaje fue maravilloso, lleno de nuevos impresiones y experiencias. Nos dimos cuenta que la circulación por la izquierda no es tan mala una vez acostumbrado. No obstante y por sea caso es mejor hacer esta experiencia de dos en dos ya que se tiende a recaer en sus hábitos.

Es war für mich eine ganz besondere Reise. Irland, mit seiner unberührten Natur und seinen kleinen, liebenswerten Städtchen, ist wirklich ein sehenswerter Ort. Dank sei geschuldet an Anne und Jörg und natürlich vor allem an Marcos, die diese Reise so besonders gemacht haben. Ich hatte eine wunderschöne Zeit und freue mich auf bald, wo auch immer uns die Winde wieder zusammen führen werden…

El viaje para mí fue algo muy especial. Irlanda, con su naturaleza virgen y sus ciutadellas encantadoras realmente es un lugar ostentoso. Debo agradecimientos a Anne y Jörg, y evidentemente sobre todo a Marcos, quien a convertido este viaje en uno muy especial. Tenía un tiempo maravilloso y me alegro veros pronto, a cualquier parte nos juntarán de nuevo los vientos de este mundo…

England reloaded

•May 22, 2008 • Leave a Comment

Gestern kam eine überraschende Email von unserem Freund Xavi, der mit uns das Cambridge Model im Februar in England bestritten hatte. Er hat sich die Mühe gemacht und ein Video aus den Fotos der Reise zusammengeschnitten. Dabei hat er so seinen ganz eigenen Stil, aber seht selbst…

http://www.youtube.com/watch?v=AN0wedDhbDE

(Dieser Link leitet Euch weiter auf die Seite von Youtube, wo das Video hochgeladen wurde. Also nicht erschrecken! Viel Spaß!)

Girona und Besuch aus der Heimat

•May 9, 2008 • Leave a Comment

Der letzte Samstag… ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Olga und ich hatten Lust der Großstadt zu entfliehen und machten uns auf den Weg nach Girona, eine idyllische Kleinstadt ca. 1 1/2 Stunde von Barcelona entfernt.

Die Bilder zeigen einen Blick auf die typischen Bauten entlang des Flusses, aufgenommen auf der für Girona bekanntesten Brücke, deren Namen mir leider entfallen ist.

Die Altstadt ist zu einem Großteil restauriert und versprüht sehr viel Charme. Die Gassen sind eng, was an das jüdische Viertel in Sevilla erinnert, in dem die Straßen so schmal wie möglich gebaut wurden, damit die Gendarmerie zu Pferde nicht in das Viertel folgen konnte…

Gegen Mittag gönnten wir uns eine Pizza auf der Rambla de Girona und genossen die Sicht auf das Treiben des Marktes.

Girona besitzt wirklich unglaublich viele Kirchen, Katedralen und kleine Schlösschen. Rundherum grünen und blünen die Parks und Grünanlagen und man fühlt sich versetzt zurück in alte Zeiten. Sehenswert ist vor allem die Hauptkatedrale der Stadt, die wir aus allen Perspektiven bewundert haben.

Um Girona nicht für immer ‘Auf Wiedersehen’ sagen zu müssen, küsst man nach Brauch dem Wahrzeichen der Stadt, der Leona (die Löwin), das Hinterteil und versichert somit eines Tages nach Girona zurückzukehren.

Es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag. Einmal in Katalonien, ist es dieser burgoisen Kleinstadt wirklich Wert einen Besuch abzustatten. Für uns gibt es sicherlich ein nächstes Mal!

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Ebenfalls in der letzten Woche kam hoher Besuch aus Magdeburg! Verena und Doreen hatten seit einiger Zeit die Teilnahme an der CMUN (Catalonien Model of the United Nations) geplant und verbrachten die Zeit vom Dienstag (29.04.) bis zum darauffolgenden Montag (05.05.) in der Stadt. Neben der Simulation und der Repräsentanz Ghanas im Human Rights Council der UN, blieb uns ein wenig Zeit die Stadt und ihr Nachtleben näher zu erkunden.

Ihr Lieben, wir haben uns gefreut, dass ihr uns besucht habt und hoffen, dass ihr eine spannende und erlebnisreiche Zeit in Barcelona verbracht habt. Wir haben die Zeit auf jeden Fall genossen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen! Eure Eva und Thérèse

Inglaterra

•May 7, 2008 • 2 Comments

Letzte Woche Mittwoch machten sich meine Mitbewohnerin Paola und ich uns gemeinsam auf dem Weg nach England. Als ein riesengroßer Fans der Beatles sowie weitere unzähliger Gruppen aus diesem wunderschönen Land wollte sie es sich nicht nehmen lassen, vor ihrer endgültigen Heimreise nach Mexiko Ende Juni einen Kurztrip Richtung Norden zu unternehmen.

Von Mittwochnacht bis Freitagmittag waren wir in Liverpool, „the European Capital of Culture 2008“ (Europäische Kulturhauptstadt 2008). Diese Tage wurden voll und ganz den Beatles gewidmet: Wir nahmen teil an der 2 ½ stündigen Busfahrt „Magical Mystery Tour“, erfuhren viel über die Beatles, besichtigten die verschiedensten Stationen der Beatles, z.B. das Geburtshaus von John Lennon sowie George Harrison, Penny Lane, Strawberry Field und noch vieles mehr. Wir waren begeistert!!!

Am Abend machten wir uns dann auf den Weg zum „Cavern Club“, das wahrscheinlich berühmteste Nachtlokal Liverpools, in dem die Beatles zum ersten Mal auftraten. Glücklicherweise war genau an diesem Abend „Tribute to the Beatles“ mit einer Beatles Coverband, welche sensationell gut spielte. Paola und ich hatten unglaublich viel Spaß und tanzten den gesamten Abend.

Von Freitagabend bis Montagmorgen waren wir dann in London. Den Tag über machten wir Sighseeing (Madame Tussauds, Tower Bridge, Piccadilly Circus, Big Ben, Kensington Gardens….), abends trafen wir uns immer mit einem Freund von Paola, der auch aus Mexiko D.F. kommt und zurzeit in London lebt.

Alles in allem: die Reise war unglaublich toll, Liverpool ist eine superschöne, typisch englische Stadt und etwas ganz besonderes durch das Flair der Beatles. Und London ist einfach immer eine Reise wert!

NMUN in New York

•May 2, 2008 • 1 Comment

Wir sind wieder zurück! 19. – 27. April 2008 NMUN in New York!

Die Reise ging sehr früh am Samstag Morgen mit einem Treffen auf dem Flughafen von Barcelona los. Wir flogen über Genf und landeten, durch die Zeitverschiebung, bereits am frühen Samstag Nachmittag auf dem JFK Flughafen in New York. Dann ging es weiter mit einem kleinen Bus zur Jugendherberge, in der wir die ersten drei Nächte verbrachten. Es war Zeit die Stadt zu erkunden.

!Estamos de vuelta! !19. – 27. de Abril 2008 NMUN en Nueva York!

El viaje empezaba el sábado por la manana, cuando nos encontrabamos en el aeropuerto de Barcelona. Teniamos escala en Ginebra y llegamos, debido a la diferencia horaria, el mismo dia por la tarde al aeropuerto JFK de Nueva York. Pronto cogimos un autobús al hostal, dónde nos alojabamos durante las tres noches seguientes. Ha llegado el tiempo para explorar la ciudad.

Die oben stehenden Fotos geben einen Einblick in den Stadtbezirk Harlem. Ich empfinde sie als sehr typisch für das Stadtbild von New York. Am Sonntag Morgen waren wir auf der Suche nach einer Gospelkirche, doch als wir ankamen, warteten bereits sehr viele Leute davor und somit beschlossen wir zur Brooklin Bridge zu fahren.

Las fotos de arriba dan un imagen del barrio Harlem que me parece muy típico para el aspecto urbano de Nueva York. El domingo por la manana buscamos una iglésia de gospel, pero cuando llegamos, ya había una cola increíble delante y por lo tanto decidimos visitar Brooklin Bridge.

Von dort aus gelangen wir zum Central Park. Er ist wirklich riesig und wurde zu meinem Lieblingsplatz in dieser Stadt. Zudem hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter. Die Temperaturen waren beneihe wie im Sommer und wir wurde außerdem Teil eines Skaterfestivals im Park.

Desde allí fuimos al Central Park. Es realmente gigante y se ha convertido en mi sitio favorito en esta ciudad. Afortunadamente tuvimos mucha suerte con el tiempo también. Las temperaturas eran casi como en verano (en Alemania) y además pasamos por un festival de Skaters.

Am Abend fuhren wir dann auf das Rockefeller Centre, hatten einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und warteten bis es dunkel wurde. Gleichzeitig besuchten einige von uns am selben Abend noch ein Musical auf dem Broadway.

Por la noche subimos al Rockefeller Centre, desde donde teniamos una vista muy bonita de la cuidad. Esperamos hasta que se hizo oscuro. Al mismo tiempo algunos de nosotros visitaron un musical en el Broadway.

Am nächsten Tag, nach dem allmorgendlichen Starbucksbesuch, trafen wir uns an der Börse der Stadt und fuhren dann mit der Fähre von Manhatten raus auf den Hudson River. Dabei fuhren wir an der Freiheitsstatue vorbei und hatte eine sehr schöne Aussicht auf die Skyline von New York. Es war wirklich super!

El dia siguiente, después de desayunar en el Starbucks como cada manana, nos encontramos al lado de la bolsa de la cuidad y nos fuimos con el ferry desde Manhatten al Hudson River. Así pasabamos por la estatua de libertad y disfrutamos de la vista tan bonita de la silueta de Nueva York. !Qué pasada!

Und schon ging es noch einmal in den Central Park.

Y otra vez volvimos al Central Park.

Der New York Times Square. Am Dienstag war es dann endlich soweit. Wir zogen ins Marriott Hotel am Times Square um! Das Hotel war echt klasse und die Kommittees kamen an diesem Tag zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Hotels zusammen. Wir wohnten im 22. Stockwerk und hatten viel Spaß mit den Fahrschühlen

El New York Times Square. !El Martes, por fin, nos mudamos al Marriott Hotel en el Times Square! El hotel fue una pasada y los comites se reunian en las salas del hotels por primera vez el mismo dia. Vivimos en la planta 22 y teniamos mucha diversión con los ascensores del hotel.

Zur Eröffnungsveranstaltung vor dem UNO-Gebäude.

En el acto de apertura delante del edificio de la ONU.

Zum Training des Regelwerks des Models.

Ensenaza de las reglas del modelo.

Die Delegation von Ungarn nutzte die Pausen um in den Straßen spazieren zu gehen…

La delegación de Hungría aprovechó las pausas para pasear por las calles…

… und war am Ende eines Tages immer sehr, sehr müde.

… y acababa el dia siempre muy, muy cansado.

Am 23. April feiert man in Katalonien Sant Jordi, den Patron des Landes. Der Tag ist mehr oder weniger der katalanische Valentinstag und man schenkt den Frauen Rosen und den Männern Bücher, damit sie immer klüger werden ;-) Wir haben Rosen und Postkarten, anstelle von Büchern, getauscht und gingen am Abend in einem italienischen Restaurant essen. Wie schön!

El dia de Sant Jordi intercambiamos rosas y cartas, en vez de libros, y fuimos a cenar. !Qué bonito!

Wir nutzen die freien Minuten um im Central Park auszuspannen.

Aprovechamos los minutos libres para relajarnos en el Central Park.

Es war geschafft! Der letzte Tag der Simulation war der Freitag/Samstag! Insgesamt haben Pedro und ich in unserer special agency, der UNEP, 12 von 14 Resolutionen verabschiedet und mit der Delegation von Tschechien Freundschaft geschlossen. Wir haben zwar keinen Preis gewonnen, aber wir waren immer ‘present and voting’, wie es so schön in den Regeln des Models heißt. Am Abend, zur Feier des Tages gingen wir mit allen mexikanisch essen.

!Se acabó! El último dia de la simulatión fue el viernes/sábado. Pedro y yo aprobabamos en total 12 sobre 14 resoluciones en nuestra agencia especial, la UNEP, y por fin también nos hicimos amigos con la delegación de la República Checa. No hemos ganado nigún premio pero siempre estabamos ‘present and voting’! Por la noche, para celebrarlo todos fuimos a un restaurante mejicano.

Noch einmal im UNO-Gebäude nahmen wir am Schließungsakt des Models teil.

Otra vez en el edificio de la ONU participabamos en el acto de la clausura del modelo.

Die Zeit ist wie im Winde verflogen – aber es war wunderschön! Ich bin sehr froh die Erfahrung als Teil dieser Delgation gemacht und wunderbare Menschen kennengelernt haben zu dürfen. Vielen Dank! Ich hoffe Euch auf der Welt wiederzusehen! Bis bald!

El tiempo pasaba volando – pero era maravillosa! Estoy muy feliz hubiera podido formar parte de esta delegación y hubiera podido hacer esta experiencia estupenda con gente increíblemente maja. Muchas gracias! Espero encontraros en el mundo! Hasta pronto!

Eine wunderschöne Woche . . .

•April 26, 2008 • Leave a Comment

Letzten Mittwoch war es nun soweit: Mein Papa kam mich für eine Woche besuchen. Die ersten Tage machten wir uns auf Sightseeingtour durch Barcelona und genossen es, endlich mal richtig Zeit miteinander zu verbringen. Von Freitag bis Sonntag mieteten wir uns auf meinen Wunsch hin ein Auto aus und machten uns auf in Richtung Süden (Reiseroute s.u.)

Erster Halt: Sitges (ca. 50 km von BCN entfernt), eine Kleinstadt und einer der ältesten Badeorte an der spanischen Mittelmeerküste (wo wir auch zum Fasching waren, s. Artikel unten). Wir schauten uns die barocke Kirche Santa Maria (Bild 1) aus und schlenderten ein bisschen durch die Altstadt; welche meiner Meinung nach wunderschön ist, Papa fand Sitges allgemein zu sauber und ordentlich ;-) . Die Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz mitten in den Bergen, machten einen Morgenspaziergang entlang des Strandes in einem kleinen Dörfchen und schon ging es weiter zum Delta des Ebros. Aufgrund der großen Wassermenge wird in dieser Gegend sogar Reis angebaut. Zudem ist es ein Brut- und Nistplatz für unzählige Vogelarten, weshalb ein Großteil des Deltas nicht betreten werden darf. Um einen besseren Überblick über alles zu bekommen, entschlossen wir uns zu einer kleinen Schiffsrundfahrt, mit der wir über den Ebro bis zu seiner Mündung ins Meer gefahren wurden.

Weiter ging es nach Peniscola, ein kleines Städtchen, welches von einer 54m hohen, ins Meer hinausragenden, Felsenhalbinsel mit einer Festung obenauf, beherrscht wird. Die Festung wurde schon von Griechen und Karthagern benutzt, war somit schön alt, auch die sich darum befindende Altstadt war wunderhübsch anzusehen und glücklicherweise nicht von Touristen überlaufen, auch der Strand war ein Traum. Das perfekte Bild wurde jedoch leider etwas getrübt von den vielen Hochhäuser sowie Hotelblocks für die unzähligen Touristen im Sommer.

Unser nächster Halt war Orpresa, eine noch kleinere Stadt, welches ebenfalls laut Reiseführer über eine malerische Altstadt sowie eine auf die Mauren zurückgehende Burgruine verfügt. Das hat uns aber diesmal nicht so doll interessiert. Wir sind lieber zum Strand gegangen, wo Papa mal das Meer getestet hat ;-)

Am folgenden Morgen regnete es in Strömen, GANZ TOLL, große Klasse. Also machten wir uns auf in die nächst größte Stadt, Castelló, wo wir frühstücken wollten. Nun, die Stadt war nicht wirklich attraktiv, somit ließen wir sie schnell hinter uns, auch wollte wir ja in die Sonne und fuhren weiter in Richtig Süden zu unserer letzten Station: Sagunt. Auch sie verfügte wieder über ein hübsches Zentrum sowie über eine alte Burg, welches sich über drei Hügel erstreckte. Der Eintritt war frei und somit schauten wir uns da um, auch war der Ausblick sehr schön. Dann kam auch die Sonne heraus, wir erforschten die Innenstadt und das alte römische Theater und fuhren noch einmal zum Strand. Dann machten wir uns an den Rückweg nach Barcelona mit einem Zwischenhalt in Tarragona, die zweitgrößte Stadt Kataloniens, wo ich schon im Februar einen Tag war. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung ging es dann letztendlich zurück nach Barcelona und die wunderschöne Reise mit unglaublich viel Spaß, Geschichte, Meer und Eindrucken nahm damit sein Ende.

Am letzten Tag kauften wir uns ein Ticket für eine Stadtrundfahrt. Es wurden drei Routen angeboten, man kann an jeder Haltstelle beliebig lange aussteigen und nimmt dann einfach den nächsten Bus. Zudem gab es unzählige Informationen. Es war toll, das Wetter war gigantisch und wir sind glaub ich ungefähr sechs Stunden Bus gefahren – diese Tour ist auf jeden Fall zu empfehlen!

Zum Abschluss – Danke Papa für deinen Besuch – es war total toll und unvergesslich!!!

Zu Besuch in Berlin

•April 15, 2008 • Leave a Comment

Der Besuch in Berlin am letzten Wochenende war sehr schön, aber leider sehr kurz und zeitlich eng gepackt. Am Donnertstag Abend angekommen, aßen Mama und ich gemütlich zu Abend und haben bis in die Nacht hinein gequatscht. Die Arme musste nichtsdestotrotz leider am nächsten Morgen früh aufstehen und zur Arbeit gehen. Am Freitag nutzte ich dann den Tag um Erledigungen zu tätigen – was nicht so alles anfällt wenn man eine Weile nicht zu Hause war! Auch an diesem Abend sind Mama und ich wieder zu Hause quatschend auf der Coach hängen geblieben ;-) Dann schließlich der Samstag: morgens zum Friseur, Mittagessen bei Oma und Opa (mmh lecker) und Kaffee trinken bei anderen Oma und Opa, am Abend Sachen packen. Am Sonntag Morgen ging es dann auch schon wieder zurück nach Barcelona.

Es war ein kurzes aber schönes Wochenende. Ich habe mich gefreut meine Familie wiederzusehen. Leider sind dabei alle Freunde, die noch in Berlin sind, zu kurz gekommen. Hört mal, es tut mir sehr Leid, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel! :-/ Beim nächsten Mal werde ich sicherlich mehr Zeit haben und mich ausgiebig dem Kaffee trinken und quatschen widmen… Ganz bestimmt!

Da die Zeit sehr schnell verging und ich die verbliebene Zeit ganz gemütlich im Kreise der Familie verbracht habe, sind an diesem Wochenende nicht wirklich viele Fotos entstanden. Daher gibt es in diesem Post nur ein paar, aber auf jedenfall sehenswerte, Aussichten aus der Vogelperspektive (über den Pyrenäen), die ich mit Euch teilen möchte. Einen lieben Gruß und bis bald, Eure Thérèse

This Week-end

•April 6, 2008 • Leave a Comment

Wir hatten ein schoenes und abwechslungsreiches Wochenende. Zunaechst war der Freitag ein sehr warmer und sonniger Tag und auf einem schoenen Platz in der Altstadt spielt an diesem Wochentag immer der Senegalese Hugo mit seiner Gitarre und singt Lieder von Bob Marley, Tracy Chapman und vieles mehr. Das Publikum fuellt den ganzen Platz. Wie auf dem Foto zu sehen ist, begeistert er damit jung und alt und bringt sie zum tanzen. Am Abend waren wir mit Olga, Eva und ihrer Freundin Tina, die fuer einige Tage zu Besuch aus Deutschland kam, in der Innenstadt. Auf dem Plaça del Rei tanzten die beiden Maedels den traditionellen katalanischen Tanz tradicionàrius. Dann waren wir Tapas essen und sind danach zur einer Jam-Session von einigen suedamerikanischen Freunden. Spaeter am Abend rief ein Freund von Olga aus Madrid an, Toni, und mit ihm waren wir dann noch in einer kubanischen Bar, in der er doch gleich die Initiative ergriff und sich als Gitarrist und Saenger in die Band integrierte. Es lebe Buena Vista Social Club!

Am Samstag haben wir dann endlich nach Wochen unsere langgeplante Einweihungsfeier in unserer neuen Wohnung verwirklicht. Es war ein sehr ruhiger, aber netter und unterhaltsamer Abend. Hier sind ein paar Eindruecke.

Es ist Sonntag morgen und wir machen unser erstes Fruehstueck auf dem Balkon. Es ist schoenes Wetter und die deutschen Croissants aus der Dose sind doch einfach die Besten ;-) Lidl sei Dank!

¡¡¡Bon Appetit!!!

Bordeos

•April 2, 2008 • Leave a Comment

Letzte Woche Mittwoch schrieben wir Prüfungen, welche leider mehr oder eher weniger gut gelaufen sind. Das zweite Trimester war damit offiziell abgehakt und anderthalb Wochen Ferien fanden ihren Anfang. Wie unten zu lesen ist, hatte Thérèse sehr viel mit ihrer neuen Wohnung zu tun, sowie viel Bürokratiezeug zu erledigen. Ich ließ mir jedoch nicht die Gelegenheit entgehen, in den freien Tagen meinen besten Freund Jonas zu besuchen. Er absolviert zurzeit sein Auslandssemester in Bordeaux, was nur ca. 600km Luftlinie von Barcelona entfernt ist. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag machte ich mich mit dem Reisebus auf nach Frankreich und neun Stunden später fand ich mich in Bordeaux wieder. Von der Reise kaum etwas mitbekommen, da ich die ganze Zeit geschlafen habe. Wir hatten uns mehr als ein halbes Jahr nicht gesehen, somit war die Begrüßung dementsprechend und es gab ein riesengroßes Hallo. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg und frühstückten bei einer Freundin von Jonas, brachten danach mein Gepäck in sein Zimmer und ab ging es nach draußen. Direkt neben dem Wohnheim gab es einen riesengroßen Wald und da ich ja seit meiner Ankunft in Barcelona meistens nur Straßenlärm und Abgase genießen konnte, machten wir uns auf den Weg in die Natur – yeahhhh, das war toll. Abends gab es noch ein kleines getting-together im Wohnheim, wo ich auch auf zwei weitere Mitstudenten aus Magdeburg traf, sehr nett.

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Freitags aßen wir zuerst zu Mittag in der Deluxe-Mensa der Uni, viel zu essen für wenig Geld (ganz anders hier in Barcelona, wo man fast 5 € für ein kaltes Essen blechen muss). Danach machten wir uns auf den Weg ins Zentrum, um die Stadt zu erkunden. Ich hatte nichts erwartet, jedoch hat es mich echt umgehauen, so ein wunderschönes Zentrum habe ich glaub ich noch nie gesehen; alte Häuser, jedoch alle renoviert, überall kleine individuelle Läden, wo man die niedlichsten und auch skurillsten Dinge kaufen kann – mit dem nötigen Kleingeld versteht sich-; zudem Cafes, Restaurants, da blieben keine Wünsche offen. Wir waren Kaffee trinken, sowie ein paar Asessoire kaufen für die am Abend stattfindende „Seventies Party“ (man achte auf die Brillen ;-) ), die wirklich cool war.

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Der Samstag war der Entspannung gewidmet. Das Wetter war großartig und wir verbrachten die Zeit im „Jardin botanique“, ein superschöner gepflegter Park im Zentrum Bordeauxs. Abends dinierten wir in einer supercoolen Bar mit total leckeren, jedoch preiswerten Essen und machten uns danach auf den Weg in eine Bar. In Bordeaux sind die Clubs sehr teuer, aufgrund dessen verwandeln sich die meisten Bars in halbe Clubs, Musik wird aufgelegt und die Leute tanzen. Dies taten auch wir bis tief in die Nacht rein – was für ein Spaß!! Puhh, am nächsten „Morgen“ kam aber der unangenehme Teil des Ausfluges, um halb sieben aufstehen, damit ich den Zug Richtung „Heimat“ um 8.14 Uhr nicht verpasse. Am Bahnhof angekommen, noch eine Umarmung, ein trauriges Winken und schon war er vorbei – mein kleiner aber unglaublich supertoller Ausflug in das wunderschöne Bordeaux.

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Jonas, DANKE DANKE DANKE, es war einfach unbeschreiblich toll, großartig!!!!! Das müssen wir mal wieder machen . . . .

 

 

Wiedersehen und Abschied

•April 2, 2008 • 1 Comment

Nach einem halben Jahr hat mein lieber Freund Jonathan seinen lang gehegten Plan doch endlich in die Tat umgesetzt und ist für drei Tage nach Barcelona gekommen.

Nach seiner Ankunft waren wir auf einem kleinen Platz im Raval Kaffee trinken und haben uns am Nachmittag, nachdem er sich mit seinem Onkel zum Mittagessen getroffen hatte, an der Sagrada Familia wieder gefunden und machten bis in die späten Abendstunden einen Spaziergang durch die Altstadt.

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Am folgenden Tag machten wir uns auf den Weg in die Berge der Umgebung. Über den Dächern der Stadt, auf Tibidabo und Montjuic, konnten wir beinahe die Wolken berühren und genossen entspannt die Zeit. Jonathan verbrachte daraufhin den Abend im Liceu, dem berühmten Opernnhaus der Stadt, und schaute sich Wagners Tannhäuser an. Nach 4 Stunden Konzert kam ein völlig begeisterter Jonathan nach Hause.

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Der gestrige sonnige und warme Tag lud wirklich dazu ein aus der Stadt zu entfliehen und das wunderschöne Land zu erkunden. Kurzentschlossen liehen wir uns Motorräder in der Innenstadt und fuhren gen Norden aus der Stadt immer entlang der Ostküste Kataloniens Richtung Pyrenäen. Dabei kamen wir durch viele kleine Dörfer und machten in Badalona und Mataró halt. Wir saßen am Meer, schlenderten durch die Altstadt von Mataró und aßen Tapas. Der Wind wehte uns um die Nase und wir fühlten uns frei und unbeschwert. Wir verlebten eine wirklich unglaublich schöne Zeit! Bei Sonnenuntergang ging es zurück und wir tauchten ins Nachtleben der Stadt ein.

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Es waren wunderschöne gemeinsame Tage und es war so als wäre keine Zeit zwischen den vielen, vielen Jahren vergangen, die wir uns jetzt kennen. Wir sind noch immer die Gleichen geblieben und irgendwie sind wir doch ein bisschen älter geworden… Vielen Dank für die schöne unbeschwerte Zeit Joni! Ich freue mich auf bald…

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Nicht nur Jonathan hat am heutigen Tage wieder die Stadt verlassen. Auch unser sehr lieb gewonnener Freund Marcos, mit dem wir eine wunderschöne Zeit verlebt haben, hat sich heute auf den Weg nach Irland gemacht um dort die nächste Zeit zu leben. Olga, Eva und ich wünschen Dir von Herzen einen guten Start in Dein neues Leben und hoffen, dass es eines Tages ein Wiedersehen geben wird. Bis zu diesem Tage behalten wir Dich in bester Erinnerung und in unseren Herzen. Vielen Dank für die wunderschöne Zeit! ¡Cuídate mucho!

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Neue Wohnung in La Dreta de l’Eixample

•March 28, 2008 • 2 Comments

Lange ist es her, dass es um Wohnungen ging. Nun aber gibt es mal wieder etwas Neues zu diesem Thema! In der letzten Woche bin ich mit meiner ehemaligen Mitbewohnerin und Freundin Olga in eine neue Wohnung in einem anderen Stadtviertel gezogen. Die Wohnung ist zirka 15 min. von unserem alten Wohnsitz entfernt, 5 min. von der Sagrada Familia, gehört noch zum Stadtzentrum und ist verkehrsmitteltechnisch sehr gut angebunden. Ich brauche jetzt ungefähr 15 min. zu Fuß zur Uni. Da mir leider am letzten Wochenende das Fahrrad vor der Haustür geklaut wurde, werde ich wahrscheinlich demnächst den ‘bicing’-Service nutzen, den es hier in der Stadt gibt. An einer Station ein Fahrrad schnappen, das man zuvor mit dem Handy freischalten kann und dann das Fahrrad einfach wieder an einer anderen Station andocken und stehenlassen. Solange man das Fahrrad nur eine halbe Stunde benutzt, ist der Service kostenlos, wenn länger zahlt man einige Cents… und von den Stationen gibt es wirklich eine ganze Menge in dieser Stadt! ;-)

Damit ihr Euch eine Vorstellung von meinem neuen Zuhause machen könnt, kommen hier nun einige schöne Bilderchen:

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Wie ihr seht, ist noch so einiges einzurichten. Wir fühlen uns aber schon wie zu Hause. Am Sonntag erwartet uns auch schon der erste Besuch. Jonathan, ein langjähriger Freund und ehemaliger Schulkamerad kommt nach Barcelona! Ich freu mich drauf.

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Einen lieben Gruß an alle da draußen. Thérèse

Nachtrag

•March 20, 2008 • 2 Comments

Als kleinen Nachtrag möchte ich sagen, dass ich eine wunderschöne Zeit mit meinem letzten Besuch, namentlich meiner Schwester, meinem Schwager sowie meinen beiden Cousinen, verbracht habe. Es war ein tolle Idee zusammenzukommen, die Ferienwohnung war genial und lud 100 % zum entspannen ein, von der Stadt haben wir dennoch viel gesehen und konnten endlich mal Zeit miteinander verbringen.

In diesem Sinne, VIELEN VIELEN DANK, für mich war es eine wunderschöne Woche, ich habe mich nie wohler gefühlt und ich hoffe, dass wir es irgendwann noch einmal schaffen, in so oder ähnlichem Kreise ein paar Tage miteinander zu verbringen. Ich hab euch lieb img_0710.jpg

Trip nach England

•March 13, 2008 • 4 Comments

So ihr Lieben,

hier sind wir nun wieder gelandet und es folgt nun eine kurze Berichterstattung unseres recht abenteuerlichen Trips:

Schon der Hinweg barg einige Tücken: Obwohl wir uns schon unglaublich früh am Bahnhof getroffen hatten, verpassten wir unseren Flug. Die Schuld kann uns diesmal nicht wirklich gegeben werden. Der Zug kam ca. eine Stunde zu spät und auch auf dem Weg zum Flughafen benötigte er mehr Zeit als gewöhnlich. Trotz Rennen kamen wir letztendlich 2 Minuten zu spät am Gate an: „Die Rampe ist schon geschlossen“ – alles klar – gibt Schlimmeres. Glücklicherweise konnten wir es letztendlich so hinbiegen, dass wir für den neune Flug nichts bezahlen mussten – hiermit vielen Dank an Xavi und seine Aufgeschlossenheit J.

Nun, mit 6 Stunden Verspätung kamen wir letztendlich um 8 Uhr in unserem Hostel an, gelegen in einer wunderschönen Gegend Londons. Bis Freitagmittag hielten wir uns in London auf, haben Anzüge und Schuhe gekauft und uns etwas die Stadt angeschaut. Hier ein paar Eindrücke….

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Freitagnachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Cambridge, kamen pünktlich zur Anmeldung sowie der Begrüßungsrede. Mehr in Richtung Simulation geschah an diesem Tag dann auch nicht, außer das jeden Komitee für sich zu Abend essen war. Nun, da hieß es also „smalltalken“ was das Zeug hält, es war ziemlich anstrengend aber die Teilnehmer hatten alle ein spannendes Leben. Fast alle waren Studenten und fast keiner der ausländischen Studenten (somit alle „Nicht-Engländer“) studierten in dem Land in dem sie aufwuchsen. Eine Französin studiert in Deutschland, der Litauer in England, der Grieche arbeitet in Wien- nur ein paar Bespiele. Am nächsten Tag ging es dann richtig los, man traf sich in den Komitees und diskutierte über die verschiedensten Themen, Therese verabschiedente „Proposals“ für eine Lösung des Kosovokonflikts, während ich Belgien bei den Themen Immigration und Visabestimmungen vertrat. Auch der Rest unserer Delegation hatte viel zu tun. So wurde es schon wieder dunkel und das förmliche Bankettdinner wurde angetreten. Da es auch schon der letzte Abend der Simulation war, machten sich die meisten danach auf den Weg in einen Club. Ich ging nach Hause, da es mir nicht so gut ging. Am nächsten Tag nahm ich dann auch noch mehr an der Simulation teil, da ich mich so mies fühlte. Therese und ich versuchten einen Arzt zu finden, da es aber Sonntag war stellte sich dies als fast unmöglich heraus. Der Rest unserer Delegation beendete die Simulation erfolgreich sowie zufrieden, man hatte wieder etwas dazugelernt und ein besseren Einblick in die EU bekommen, zudem sehr interessante Leute kennen gelernt. Hier noch drei Photos (Thérèses Committee bei der Arbeit (1), als Gruppenphoto (3) sowie 4/6 unserer Delegation (2))

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Am Montag, unser letzter Tag, machte ich mich morgens auf den Weg zum Arzt, welcher mir eine böse Mandelentzündung diagnostizierte und mir strengstens abrat meinen Rückflug an dem Tag anzutreten…Ich mietete ich also bei der Jugendherberge ein und verbrachte die 2 Tage bis zu meinem Rüchkflug im Bett. Währenddessen verpassten Xavi und Thérèse noch einmal das Flugzeug. Auch diesmal trifft sie nicht die Schuld, wer kann denn ahnen, dass die Engländer so unglaublich genau mit den Vorschriften umgehen? Auf jeden Fall hatten die beiden zu viel Handgepäck und die Dinge einzuchecken war auch schon zu spät. Unglücklicherweise gab es an diesem Tag keinen anderen Flug mehr nach Barcelona, was bedeutete, dass die beiden die Nacht auf dem Stanstadter Flughafen verbrachten….

WAS für eine Reise. Es ist eine Menge schiefg gelaufen. Alles in allem haben wir den Trip jedoch genossen und haben auch unsere eigentliche Intension, wieder einmal englische Luft zu schnuppern, mehr als erreicht. Nun noch ein paar Photos aus der wunderschönen Universitätsstadt Cambridge …

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Nun, die Realität hat uns aber auch schnell wieder eingeholt. Kaum angekommen, waren wir wieder im Stress der Uni. Das zweite Trimester geht dem Ende zu und es gibt viel zu tun…

Allen ein schönes Wochenende!!!

 

 

Vorbereitungen für CMEC

•February 15, 2008 • 2 Comments

Die Vorbereitungen für das Cambridge Model of the European Council laufen auf Hochtouren. Wir genießen dazu die wundervolle Atmosphäre der Bibliothek unserer Universität, auch wenn es manchmal an Ruhe mangelt, da sich auf der einen Seite ein Kindergarten und auf der anderen Seite eine Straßenbahnhaltestelle und der Zoo von Barcelona befindet!

Bibo_UPF Eva in der Bibo

Um die Baterien wieder aufzuladen, ist es dann auch ab und zu Zeit für eine kleine Erfrischung …

Fruter�a

Am Mittwoch fliegen wir nach London und am Freitag nachmittag beginnt die Simulation in Cambridge. Auf diesem Link können immer die latest news der Verhandlungen während des kommenden Wochenendes miterlebt werden!

http://www.srcf.ucam.org/cueus/index.php?section=cmec_sponsor&parent=cmec

Viel Spaß!

Neuer Mitbewohner in Born

•February 13, 2008 • Leave a Comment

Seit gestern haben wir einen neuen Mitbewohner! Er heißt Juan und ist Kolumbianer. Er arbeitet in einem Restaurant als Kellner und scheint sehr aufgeschlossen und nett zu sein. Zudem ist er ziemlich ordentlich und hat gestern nach seiner Ankunft ersteinmal angefangen das Zimmer, in das er einzieht, zu putzen. Sehr angenehm! Olga und er sind etwas essen gegangen beim Senegalesen um die Ecke und auch sie meinte, dass er doch ganz gut in unsere WG passen würde. Näheres zum Thema Mitbewohner in Kürze…

Jede Gesellschaft birgt Schwarze Schafe!

•February 9, 2008 • 1 Comment

Gestern Nacht war es nun endlich soweit. Wer noch nicht beklaut wurde in Barcelona, war wohl eigentlich noch nie richtig da gewesen. Ich war bis 23Uhr zu Hause und habe mich dann ca. 300m vom Haus entfernt mit Olga an der ältesten Kirche der Stadt, St. Maria del Mar, getroffen. Von dort aus sind wir Richtung Gotisches Viertel gelaufen und kurz bevor wir unser Stadtviertel Born verlassen und die große menschenbelebte Hauptstraße erreichen, dreht sich Olga intuitiv mitten beim gehen um und bereits in diesem Moment spüre ich einen Ruck auf der linken Schulter und am Rücken. Es gibt einen lauten Knall! Meine Handtasche, die ich immer über Kreuz trug, war in zwei Teile gerissen worden. Der Dieb hatte den wichtigen Teil in der Hand und auf dem Boden lag die Kordel. Er rennt…

Ohne Nachzudenken fange ich an hinter ihm herzulaufen, Olga mir folgend. Da vorne stehen Leute, “Paradle!” (Haltet ihn auf!). Sie reagieren nicht, es geht alles zu schnell. Wir laufen durch unzählige Gassen, finden uns zwar auf Absatzschuhen aber auch mit unglaublicher Wut im Bauch wieder. Sie hilft uns, schneller und weiter zu rennen. Er biegt um die nächste Häuserecke. Ich nehme eine Abkürzung um ihm auf der nächste Straße den Weg abzuschneiden. Fehler! Am Ende der Gasse erwartet mich leider nur eine Mauer… eine Sackgasse. Game Over! Es fehlt nur eine Option: ‘Restart‘. Hallo! Realität!?

Da wahrscheinlich jede(r) Barcelones/Barcelonessa dies schon einmal durchgemacht hat und weiß, wo das nächste Kommissariat zu finden ist, haben Olga und ich, unversehrt und doch ein wenig durcheinander, zielstrebig die nächste Polizeiwache angesteuert. Zunächst Fragen zu meiner Person, zum Tathergang, ist eine Identifikation möglich? Olga hat ihn gesehen. Marrokaner, zwischen 25 und 30 Jahre alt, ca. 1.70-1.80m, schwarz gekleidet, dünn, Haare gelockt und eine sehr markante Frisur, die an die Simpsons erinnert. Wer ihn gesehen hat, bitte melden!
Ein Kollege übernimmt und führt uns 2 Etagen höher in sein Büro. Drei Kriminalkataloge und unzählige Fotos später, geben wir es auf – schon nach dem 30ten Bild verschmelzen die Gesichter und eine Identifikation ist nach dem kurzen Erlebnis fast unmöglich. Anschließend werden wir widerum von einer anderen Polizeibeamtin in einen anderen Bereich gebeten um die ‘Anzeige gegen Unbekannt’ zu erstatten. Dabei hat unser toller Europäischer Personenregister preisgegeben, dass ich in Schöneiche (Berlin) geboren bin, soll das stimmen Mama? Ich dachte ich hätte in Lichtenberg (Berlin) das Licht dieser Welt erblickt?

Was war denn nun in der Tasche drin, Frau Tasche? Also, Mama hat immer gesagt: “Schlepp’ doch nicht immer alles mit Dir rum, was ist denn wenn man Dich beklaut!” Wie wahr! Da Thérèse so gut wie immer auf ihre Mama hört, hatte sie weder Kreditkarten, noch Versicherungskarten, noch Führerschein… also keine Ausweise oder Karten eingesteckt. Qué suerte! Dennoch bleiben einige Wehmutstropfen, die sich sowohl aus materiellen als auch idiellen Werten erschöpfen. Mein heißgeliebtes Handy, Personalausweis, Geld, Mitgliedskarte im Studentenbuchladen, Metrotickets, Schlüssel (Haus, Fahrrad) … und wozu hatte ich immer ein 4-blättriges Kleeblatt und einen Glückdolar in meinem Portemonnaie?

Fazit: Die Nacht war erlebnisreich und ich bin um eine Erfahrung reicher. Olga hat mich nach der ganzen Aufregung auf ein Bier eingeladen und wir haben uns totgelacht über unsere Verfolgungsjagd und haben uns vergangene Diebstahlgeschichten erzählt. Sie ist einfach toll! Zum Abschluss des Abends: Ein befreundeter Pakistani aus unserem Stadtviertel schenkt uns zwei Rosen. Wie nett! Heute ist ein neuer Tag – ein Tag, der vielleicht mehr Glück bringen wird. Die Sonne scheint.